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Wilkommen!

 Über Augen !

Die das Auge befeuchtenden Tränen laufen normalerweise durch einen kleinen Kanal zwischen Auge und Nase ab: den Tränennasengang. Bei flachgesichtigen Katzen (wie die Perserkatze) laufen die Tränen nicht so gut ab; oft laufen sie als braune Flüssigkeit an der Nase herunter. Das kann mit trockener Watte abgetupft werden. Zu heftiger Tränenfluss in Verbindung mit der innenseitigen Rötung der Lider (Konjunktivitis) und Schwierigkeiten, die Augen geöffnet zu halten, deuten auf eine Beeinträchtigung des Auges hin (Kratzer, Viruserkrankung). Konsultieren Sie Ihren Tierarzt.

Allgemein!

Häufig wünschen sich kleine Katzen zu Weihnachten oder zum Geburtstag einen Menschen. Aber was ist zum Beispiel, wenn die kleine Katze nach drei, vier Wochen keine Lust mehr hat, sich um den Menschen zu kümmern? Oder was macht man im Urlaub mit so einem Menschen? Muss man ihn einfach auf der Autobahn aussetzen, in so einem Kasten mit vier Rädern, wie es ja viele Katzen im Sommer mit ihren Menschen machen?

Schwierig ist auch die richtige Auswahl eines Menschen. Ist der Mensch sehr klein, kann man zwar gut mit ihm ums Wollknäuel kämpfen. Aber er kann dann keine Dosen öffnen, und er kommt im Regal nicht an das oberste Brett mit den Brekkies heran. Manche Menschen fangen auch unkontrolliert zu schreien an, während man gerade kurz in der Gardine hängt oder sich mal in aller Ruhe die Fingernägel am Regal machen will. Das kann eine Katze ganz schön erschrecken. Oft stellt man solche Mängel erst fest, wenn man den Menschen schon ein paar Wochen hat und die Garantie gerade abgelaufen ist.

Aber gut ist es schon, wenn eine kleine Katze frühzeitig lernt, Verantwortung zu übernehmen. Wenn sie einen Menschen hat, dann kann sie nicht mehr einfach hinter jeder Maus hinterherrennen. Abends sitzt so ein Mensch gerne ein wenig unter seiner Katze, oder er braucht ein Katzenfell zum Kraulen. Und wenn die kleine Katze nicht da ist, dann grämt sich der Mensch und geht irgendwann ein. Deshalb sollte die Katzenmutter eines von Anfang an klarmachen: Wenn der Mensch eingeht, dann gibt es nicht gleich wieder einen neuen.

>>>Jagen, Schnurren, Faullenzen und Köpfchengeben<<< Den Charakter einer Katze zu beschreiben, ist kaum möglich. Es gibt temperamentvolle und phlegmatische Tiere, Choleriker und solche mit sehr stabilem Nervenkostüm, mutige und Angsthasen, launische und immer freundliche. Trotzdem haben Katzen einige grundlegende, hervorstechende Eigenschaften, die arttypisch sind. Für diese Eigenschaften wird die Katze teils bewundert, teils abgelehnt. Katzen leben seit eh und je in erster Linie als Einzelgänger und sind somit keine ausgesprochen sozialen Wesen. Nie verlangte ein Rudel den Tieren Unterordnung ab. Jede Katze war selbst die höchste Instanz und traf alle Entscheidungen für sich. Der Individualismus hat somit bei Katzen Tradition. Bis zum heutigen Tag tut dieser Vierbeiner, was er will, und lässt sich auch innerhalb der Familie keinen Rang zuweisen.
Katzen haben allgemein die Ruhe weg. Sie kommen und gehen auf leisen Sohlen und verbringen einen Großteil des Tages in süßem Schlummer. Man könnte sagen, sie werden kaum bemerkt. Natürlich, in der jugendlichen Sturm- und Drangzeit tobt sich der Minitiger aus - spielt, klettert, erprobt seine Geschicklichkeit. Sind die Jugendstreiche erst überwunden, übt die Katze als Erwachsene eher vornehme Zurückhaltung und liegt lieber faul auf der Haut, als sich durch extreme körperliche Bewegung zu verausgaben.
Eine freilaufende Katze konzentriert ihre gesamte Energie auf die Jagd und eventuelle Rivalitätsstreitigkeiten. Die Wohnungskatze dagegen muss ihre angestauten Energien bei gelegentlichen Temperamentsausbrüchen loswerden. Stubentiger verhalten sich nicht nur ruhig, sondern strahlen auch eine innere Ruhe aus. Die Katze ist ein äußerst sensibles Haustier, man kann nichts vor ihr verbergen. Sie empfängt nicht nur Signale der Natur sondern spürt auch Veränderungen im Haus. Eine fröhliche Stimmung wirkt sich ebenso auf die Katze aus wie Ärger oder Kummer. Ob sich dieser Hausgenosse mit dem Menschen freut, bleibt dahingestellt. Aber er fühlt sich auf jeden Fall wohl und zeigt dies auch. Schon vielfach bewiesen hat die Katze ihr Talent zum Seelentröster. Wenn sie spürt, dass ihr Mensch traurig ist, behandelt sie ihn besonders liebevoll und aufmerksam. Sie hört sogar geduldig zu, wenn sich ihr Freund den Kummer von der Seele spricht und macht niemals Vorwürfe. Schlägt aber die >>sonnige Atmosphäre<< in Gewitterstimmung um, ist der Minitiger lange vor dem ersten Donnergrollen verschwunden.

 

Gesundheit !

Die gesunde Katze hat ein glattes, glänzendes Fell und eine weiche, elastische Haut. Ihre Augen sind glänzend, ihre Nase feucht. Sie hat keinen Tränenfluss und ihre Ohren sind sauber. Die rektal gemessene Körpertemperatur beträgt im Durchschnitt 38,5°C.

In der Natur ist die Katze ein Einzelgänger. Bei solchen Tieren kommt das Zeigen von Schwäche bzw. Krankheit dem eigenen Todesurteil gleich. Hauskatzen haben diese Haltung beibehalten und zeigen erst in fortgeschrittenem Krankheitsstadium entsprechende Zeichen. Daher ist jedes ungewöhnliche, auffällige Verhalten ihres vierbeinigen Gefährten ein Warnsignal, das sie sofort veranlassen sollte, genauer hinzusehen und im Zweifelsfall ihren Tierarzt zu konsultieren.

 Das Fell !

Das Fell der gesunden Katze ist glatt und glänzend. Katzen reinigen sich sehr gründlich, deshalb deutet eine Verschlechterung der Qualität des Felles bei ihnen auch auf eine Krankheit hin. Regelmäßiges Bürsten ist empfehlenswert, insbesondere bei Langhaarkatzen. Ansonsten verfilzen die Haare schnell und bilden Knoten bzw. Büschel, die man nur durch eine Rasur entfernen kann. Verschluckt die Katze zu viele Haare, können diese im Magen Knäuel bilden. Dann muss sich die Katze übergeben. Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Schönheit des Felles. Ausgewogene Vollnahrung macht das Fell Ihrer Katze noch glatter und glänzender.


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